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WAS IST DIE RUNDE SACHE?

Die Runde Sache ist Teil der Bundes­initiative Frühe Hilfen. Ziel ist es, die Gesund­heit und das Wohl­befinden von Kind und Eltern zu fördern sowie die Erziehungs­kompetenz zu stärken.
Neben dem Einsatz von Familien­hebammen und FGKiKPs ist die Vernetzung von Gesundheits– und Jugend­hilfe­system wesentlicher Bestandteil.

 

Was sind Familien­­hebam­men und Familien-Gesundheits- und Kinder­­kranken­­pflegerinnen?

Sie sind staatlich examinierte Hebammen bzw. Gesundheits– und Kinder­­­kranken­­­­­pflegerinnen (FGKiKP) mit einer Zusatz­­­­­qualifikation, die sie dazu befähigt, (werdende) Mütter und Väter sowie andere Bezugs­­­personen mit Säug­lingen in belas­tenden und beson­deren Lebens­­situationen zu unter­stützen. Der Schwer­punkt der Familien­­hebammen­­arbeit liegt somit auf der physischen und psycho­­sozialen Beratung und Betreuung. Sie gehen in die Familien und versuchen, das elterliche Für­sorge­­verhalten hin­­sicht­­lich Pflege, Erziehung, Förderung und Bindung positiv zu be­ein­flussen. Dabei binden sie alle Familien­­mitglieder ein und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen. Diese Betreuung geht weit über die her­­kömm­­liche Hebammen­­leistung hinaus. Sie kann im gesamten ersten Lebens­jahr des Kindes und in Aus­­nahme­­fällen auch darüber hinaus geleistet werden.

In welchen Fällen emp­fehlen wir eine Betreu­­­ung...

Bei Belastung der Eltern

  • Teenagerschwangerschaften
  • Geburt als schwere oder traumatisierende Erfahrung 
  • postpartale Depression der Mutter 
  • Überforderungssituation der Mutter (Eltern) 
  • Beziehungsstörung 
  • schwere/chronische körperliche oder psychische Erkrankung eines Elternteils 
  • Dissozialität  
  • Isolation bei Migrationshintergrund / ungeklärtem Aufenthaltsstatus

Bei Belastung des Kindes

  • Anpassungs- und Regulationsstörung
  • Früh- oder Mehrlingsgeburt 
  • erhöhte Krankheitsanfälligkeit und chronische Erkrankung
  • (drohende) Behinderung

Bei familiärer und sozialer Belastung

  • fehlende familiäre oder  soziale Unterstützung Einelternfamilie

...durch eine Familien­hebamme oder FGKiKP?

  • Altersabstand zwischen
    Kindern < 18 Monate
  • chronisch krankes/behindertes Geschwisterkind
  • dissoziales Umfeld

Bei materieller Belastung

  • Armut
  • Wohnungsenge

* In Anlehnung an die Heidelberger Belastungsscala

Begegnen Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit Schwan­gere und werdende...

Stadt und Landkreis Gießen bieten Familien über das Präven­tions­­pro­gramm Runde Sache die kos­ten­­lo­se Be­glei­tung und Unter­­­stüt­zung durch eine Fami­lien­­­heb­am­me oder eine Familien-Ge­sund­­heits- und Kinder­kranken­­pflegerin (FGKiKP) an. Damit Spät­folgen bei Kindern gar nicht erst ent­stehen, setzt Runde Sache bereits bei Schwan­­ge­ren bzw. werdenden Eltern an, um Problemen frühest­­möglich entgegenzuwirken und im frühen Alter die Kinder zu fördern. Für uns sind Präven­­ti­ons­­pro­­gram­me wichtig, um jedem...

...Väter, die Ihnen das Ge­fühl geben weitere Unter­­stützung zu benötigen?

die gleichen Möglich­­keiten an Hilfe­stellung und Betreuung zu geben. Durch weitere Pro­gramme wie Hallo Welt, För­derung in Kitas und bei Tages­­eltern bis hin zur Sozial­­arbeit an Schulen möchten wir Kinder und deren Eltern best­­möglich von Anfang an unter­stützen.

Gerda Weigel Greilich (Bürger­meisterin Stadt Gießen) und Hans-Peter Stock (Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter Landkreis Gießen)

 
Runde Sache
Riversplatz 1-9, 35394 Gießen
Gebäude D, Raum 113
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